2022 – Neuorientierung und strategische Vorbereitung
Das ursprüngliche Russland-Konzept wurde aufgrund der veränderten geopolitischen Lage angepasst – doch die Idee kulturhistorischer Reiseprojekte blieb lebendig. Der Verein begann, das bewährte Modell (Verbindung von Geschichte, Tourismus und Kulturdiplomatie) auf die Mongolei zu übertragen.
Dieses Jahr stand ganz im Zeichen der praktischen Vorbereitung für die CMT 2023.
Nach den intensiven kulturellen Initiativen der Jahre 2018–2019, insbesondere rund um das Projekt Katharinafest Stuttgart, sowie den internationalen Begegnungen zwischen Stuttgart und Saint Petersburg, stand das Jahr 2022 im Zeichen einer notwendigen Neuorientierung.
Die ursprünglichen Pläne, ein internationales kulturhistorisches Caravaning-Projekt im Rahmen der Reisemesse CMT Stuttgart 2020 weiterzuentwickeln, konnten aufgrund der globalen Pandemie und der veränderten geopolitischen Situation zunächst nicht umgesetzt werden.
Das geplante Konzept sah vor, kulturhistorische Reiserouten zwischen Russland und Württemberg zu entwickeln – inspiriert durch die historischen Beziehungen der europäischen Dynastien sowie durch Persönlichkeiten wie
Catherine Pawlowna of Russia,
Tochter des russischen Kaisers
Paul I of Russia,
und Ehefrau von
William I of Württemberg.
Diese historischen Verbindungen bildeten die Grundlage für eine touristische und kulturelle Initiative, die Reisen entlang historischer Routen zwischen Saint Petersburg und Stuttgart ermöglichen sollte.
Im Jahr 2022 konzentrierte sich der Verein daher auf:
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die Sicherung und Pflege bestehender kultureller Netzwerke,
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die konzeptionelle Weiterentwicklung internationaler Kulturprojekte,
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sowie auf die Vorbereitung neuer Formate kultureller Zusammenarbeit.
Gerade in einer Zeit globaler Unsicherheit blieb das zentrale Ziel des Vereins unverändert:
die Förderung des "Dialog der Kulturen", Geschichte und Gesellschaft in Stuttgart - Baden-Württemberg.
Die Erfahrungen der vergangenen Jahre führten schließlich zur Entwicklung neuer Projekte, die heute unter anderem im Rahmen der Initiative "Dialog der Kulturen" (seit 2007 im Rahmen der Aktivitäten des Vereins "Unsere neuen Zeiten e.V." war mit der Landeshauptstadt Stuttgart verbindet) sowie internationaler kultureller Expeditionen weitergeführt werden.
